Mit dem Newsfeed von altenpflege.ch – deinem Anlaufpunkt für aktuelle Informationen und wichtige Nachrichten in der Altenpflege.
Topaktuelle Nachrichten: Die neuesten Trends, Forschungsergebnisse und politischen Entscheidungen, die die Altenpflege beeinflussen.
Weiterführende Links: Jeder Beitrag ist mit einer klickbaren Quelle versehen.
Suchen und Filtern: Suche in den News der letzten 100 Tage oder filtere nach Kategorien und Relevanz.
Aktuell: Stündlich aktualisiert aus vielen wichtigen Quellen.
Demnächst: Auch als E-Mail verfügbar - bereits vorselektiert nach deinen Vorgaben.
Newsfeed durchsuchen:
Pflegepolitik und Recht
20.06.2025
Pflegereform: Bund-Länder-Gruppe berät über Neugestaltung der Versicherung
Die Bund-Länder-Gruppe startet im Juli Beratungen zur Neugestaltung der Pflegeversicherung – mögliche tiefgreifende Auswirkungen für die Pflegebranche und Politik.
Die Bund-Länder-Gruppe startet im Juli Beratungen zur Neugestaltung der Pflegeversicherung – mögliche tiefgreifende Auswirkungen für die Pflegebranche und Politik.
Die Reformpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken zur Pflegeversicherung schreiten voran. Anfang Juli wird erstmals eine neu eingesetzte Bund-Länder-Arbeitsgruppe beraten, wie konkrete Reformschritte umgesetzt werden können. Diese Arbeitsgruppe soll die Weichen für eine Neugestaltung der Pflegeversicherung stellen. Fach- und Führungskräfte aus der Pflegebranche sowie politische Entscheidungsträger könnten von den anstehenden Veränderungen betroffen sein. Wie die "Ärzte Zeitung" berichtet, ist die Reform der Pflegeversicherung ein wesentlicher Bestandteil der gesundheitspolitischen Agenda und könnte weitreichende Konsequenzen haben.
Bund/Länder-Arbeitsgruppe startet Reform der Pflegeversicherung im Juli
Pflegereform in Arbeit: Bund und Länder starten am 7. Juli Gespräche zur Neugestaltung der Pflegeversicherung, um Qualität und Finanzierung nachhaltig zu sichern.
Pflegereform in Arbeit: Bund und Länder starten am 7. Juli Gespräche zur Neugestaltung der Pflegeversicherung, um Qualität und Finanzierung nachhaltig zu sichern.
Am 7. Juli wird die Bund/Länder-Arbeitsgruppe zur Erarbeitung einer Reform der Pflegeversicherung erstmals zusammentreffen, wie Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) bekanntgab. Die Ministerin erklärte in einem Interview mit der "Rheinischen Post", dass umfassende Anpassungen notwendig seien, um eine qualitativ hochwertige und finanzierbare Pflege zu gewährleisten. Dabei gehe es nicht nur um finanzielle Mittel, sondern auch um den Ausbau der professionellen Kompetenzen der Pflegekräfte und die Vereinfachung des Berufseinstiegs. Diese Maßnahmen sollen sowohl inländische als auch ausländische Pflegekräfte für den Beruf gewinnen und halten. Zur Arbeitsgruppe gehören die für Pflege zuständigen Minister und Senatoren der Länder sowie Vertreter des Kanzleramts und einiger Bundesministerien. Die gesundheitspolitischen Sprecher der CDU/CSU- und der SPD-Fraktion nehmen ebenfalls teil. In diesem Jahr sind neben dem Juli-Treffen noch zwei weitere Präsenzberatungen geplant. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Pflegepraxis, Organisation und Innovation
20.06.2025
G-BA: Projekte identifizieren Verbesserungspotenziale in Versorgung und Forschung
Der Innovationsausschuss des G-BA veröffentlichte Beschlüsse zu Projekten, die Verbesserungen in der Versorgung aufzeigen, darunter Versorgung von MS-Patienten und Personalbemessung.
Der Innovationsausschuss des G-BA veröffentlichte Beschlüsse zu Projekten, die Verbesserungen in der Versorgung aufzeigen, darunter Versorgung von MS-Patienten und Personalbemessung.
Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat zu vier geförderten Projekten aus dem Bereich der Versorgungsforschung Beschlüsse gefasst. Dabei beschäftigt sich das Projekt „MS-PoV“ mit der Versorgungssituation von Patient*innen mit Multipler Sklerose in Niedersachsen und stellte eine grundsätzlich ausreichende Versorgung fest, identifizierte aber auch Verbesserungspotenziale. Die Ergebnisse werden an die Verbände weitergeleitet, um mögliche Anpassungen der Informationsangebote zu prüfen. Das Projekt „EPPIK“ thematisierte die Personalbemessung in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken, wobei es sich als nur teilweise geeignet erwies. „SePaMiM“ untersuchte computergestützte Verfahren in Krebsregistern. Schließlich testete „PTmHBP“ die Praktikabilität der Phagentherapie in Deutschland, wobei erhebliche regulatorische Hürden festgestellt wurden. Die Ergebnisse aller Projekte werden zur weiteren Information und Prüfung an relevante Akteure und Institutionen weitergeleitet. (Quelle: g-ba.de)
Neue G-BA-Regelung: Keine Potenzialerhebung für Bestandsfälle ab Juli
Keine Potenzialerhebung mehr für Bestandsfälle ab Juli! Neue G-BA-Regelung vereinfacht die außerklinische Intensivpflege und entlastet Betroffene.
Keine Potenzialerhebung mehr für Bestandsfälle ab Juli! Neue G-BA-Regelung vereinfacht die außerklinische Intensivpflege und entlastet Betroffene.
Für die außerklinische Intensivpflege hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) eine neue Regelung getroffen. Ab dem 1. Juli müssen Bestandsfälle keine verpflichtende Potenzialerhebung mehr durchlaufen. Diese Ausnahmeregelung bedeutet, dass für Patienten, die bereits in außerklinischer Intensivpflege betreut werden, keine erneute Erhebung zur Potenzialeinschätzung nötig ist, was eine Vereinfachung im organisatorischen Ablauf darstellt. Dies wurde von der Ärzte Zeitung berichtet.
Patientenbeteiligung bei Arzneimittelbewertung: EU plant Aufwertung
Die EU plant eine stärkere Einbindung von Patientenvertretern bei der Arzneimittelbewertung, um deren Rolle in Zulassungsprozessen zu stärken.
Die EU plant eine stärkere Einbindung von Patientenvertretern bei der Arzneimittelbewertung, um deren Rolle in Zulassungsprozessen zu stärken.
Die Aufwertung der Patientenbeteiligung in den europäischen Verfahren der Arzneimittelzulassung und Health Technology Assessment (HTA) ist ein wesentliches Anliegen der BAG Selbsthilfe, berichtet die „Ärzte Zeitung“. In Deutschland wird diese Beteiligung als Erkenntnisquelle im wissenschaftlichen Assessment angesehen, nicht als Legitimationsquelle. Im europäischen Kontext besteht jedoch die Gefahr, dass die Patientenbeteiligung mehr als Legitimationsquelle als Wissensquelle wahrgenommen wird. Organisationen wie das European Patient Forum und EURORDIS fordern eine bedeutungsvolle Einbindung der Patienten. Künftig sollen bei der EMA Patientenvertreter im Management Board und anderen Gremien mitwirken. Ein Vorschlag der EU-Kommission sieht Kostenerstattung für diese vor, während die Frage der Stimmrechte noch diskutiert wird. In Deutschland bereichern Patientenpräferenzen und -kompetenzen das HTA-Verfahren. Schulungen zur Methodik sind dort Standard. In Frankreich haben Patientenvertreter Stimmrechte, aber kaum fachlichen Support.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
19.06.2025
G-BA gibt Bericht zur externen Qualitätssicherung der Krankenhäuser frei
Der G-BA hat den Bericht zur externen Qualitätssicherung der Krankenhäuser für 2024 freigegeben. Der Bericht ist ab sofort öffentlich zugänglich.
Der G-BA hat den Bericht zur externen Qualitätssicherung der Krankenhäuser für 2024 freigegeben. Der Bericht ist ab sofort öffentlich zugänglich.
Am 18. Juni 2025 hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) den Bericht des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) zur öffentlichen Berichterstattung freigegeben. Der Bericht bewertet die Ergebnisse der externen stationären Qualitätssicherung für das Berichtsjahr 2024 und stuft sie als geeignet für eine öffentliche Veröffentlichung ein. Die Freigabe wurde unmittelbar mit dem Beschlussdatum wirksam. Der zuständige Unterausschuss für Qualitätssicherung war maßgeblich an der Entwicklung der Regelungen zum Qualitätsbericht der Krankenhäuser beteiligt. Weitere Informationen zum Beschlusstext sind auf der Webseite des G-BA erhältlich. Quelle: G-BA.
G-BA beschließt Änderungen für DMP Diabetes mellitus Richtlinien
Der G-BA beschließt Änderungen der DMP-Richtlinien für Diabetes, um die Betreuung und Dokumentation zu verbessern. Die neuen Regeln treten nach Veröffentlichung in Kraft.
Der G-BA beschließt Änderungen der DMP-Richtlinien für Diabetes, um die Betreuung und Dokumentation zu verbessern. Die neuen Regeln treten nach Veröffentlichung in Kraft.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 18. Juni 2025 eine Änderung der DMP-Anforderungen-Richtlinie beschlossen. Diese betrifft die Anlage 7 für das Disease-Management-Programm (DMP) Diabetes mellitus Typ 1, die Anlage 8 für die Dokumentation von Diabetes mellitus Typ 1 und Typ 2 sowie die neue Anlage 24. Die Beschlüsse sind derzeit noch nicht in Kraft getreten, werden aber nach Veröffentlichung auf der offiziellen Webseite des G-BA zugänglich sein. Diese Aktualisierungen sollen die Betreuung von Patienten mit Diabetes mellitus verbessern und die Dokumentationsanforderungen vereinheitlichen. Weitere Informationen sind dem Beschluss als PDF-Dokument auf der Webseite des G-BA zu entnehmen.
G-BA beschließt neue Mindestmengenregelungen für bessere Versorgungsqualität
Neuer G-BA-Beschluss zur Ergänzung der Mindestmengenregelungen soll Versorgungsqualität in Krankenhäusern verbessern. Umsetzung steht noch aus.
Neuer G-BA-Beschluss zur Ergänzung der Mindestmengenregelungen soll Versorgungsqualität in Krankenhäusern verbessern. Umsetzung steht noch aus.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 18. Juni 2025 einen neuen Beschluss zur Ergänzung der Mindestmengenregelungen nach § 9 gefasst. Diese Regelungen betreffen unter anderem die Anforderungen an die Qualitätssicherung in Krankenhäusern und werden auf Grundlage von Sozialdaten weiterentwickelt. Der Beschluss tritt noch nicht in Kraft, da weitere Schritte zur Umsetzung erforderlich sind. Die genaue Ausgestaltung der Ergänzungen ist im Beschlusstext festgelegt, der auf der Webseite des G-BA verfügbar ist. Das Ziel dieser Regelungen ist es, die Versorgungsqualität in stationären Einrichtungen zu verbessern und Patienten eine qualitativ hochwertige Behandlung zu sichern. Genaue Details und der vollständige Text der Richtlinie sind auf der Internetpräsenz des G-BA einzusehen.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
19.06.2025
Krankenkassen nutzen Datenanalyse zur Schließung von Impflücken
Krankenkassen nutzen Daten zur Impflücken-Analyse, um Impfquoten zu steigern – ein Jahr nach dem Datennutzungsgesetz zeigen erste Maßnahmen Wirkung.
Krankenkassen nutzen Daten zur Impflücken-Analyse, um Impfquoten zu steigern – ein Jahr nach dem Datennutzungsgesetz zeigen erste Maßnahmen Wirkung.
Ein Jahr nach Inkrafttreten des Datennutzungsgesetzes haben Krankenkassen damit begonnen, Abrechnungsdaten automatisiert auszuwerten, um Impflücken zu identifizieren. Diese gesetzliche Neuerung soll dazu beitragen, die Anzahl der Patienten in Arztpraxen, die Impfungen erhalten, zu erhöhen. Einige Krankenkassen nutzen bereits jetzt diese Möglichkeit, um gezielt auf fehlende Impfungen hinzuweisen. Dies könne, so "Ärzte Zeitung", in Zukunft dazu führen, dass mehr Patienten Nachimpfungen erhalten und die allgemeine Impfquote gesteigert wird.
Gesundheitspolitik und Versorgungssysteme
19.06.2025
G-BA beschließt Änderungen zur Verbesserung der Hüftfrakturversorgung
G-BA beschließt Richtlinienänderungen zur besseren Versorgung von Hüftfrakturen, wirksam ab Juni 2025, zur Erhöhung der Behandlungsqualität bis 2026.
G-BA beschließt Richtlinienänderungen zur besseren Versorgung von Hüftfrakturen, wirksam ab Juni 2025, zur Erhöhung der Behandlungsqualität bis 2026.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 18. Juni 2025 einen Beschluss zur Änderung der Spezifikation in der Richtlinie zur Versorgung der hüftgelenknahen Femurfraktur gefasst. Diese Änderung tritt mit dem Beschlussdatum in Kraft. Der Beschluss erfolgt im Bereich der stationären Qualitätssicherung und wird vom zuständigen Unterausschuss für Qualitätssicherung betreut. Die Änderung betrifft das Erfassungsjahr 2026 und soll die Versorgungsqualität bei hüftgelenknahen Femurfrakturen verbessern. Weitere Informationen und der vollständige Beschlusstext sind auf der Website des G-BA zu finden.
Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb dieser Website.
Zusätzlich nutzen wir Google reCAPTCHA zum Schutz vor Spam, das Daten an Google überträgt.
Sie können zustimmen oder nur notwendige Cookies erlauben.
Mehr erfahren.