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Pflegepolitik und Recht
01.07.2025
Änderungen in der Pflege: AKI-Regeln, Vergütung und Telematikinfrastruktur
Wichtige Änderungen: Anpassungen in der Intensivpflege, höhere Vergütung für Podologen und Telematikinfrastruktur-Pflicht für Pflegeeinrichtungen ab Juli 2025.
Wichtige Änderungen: Anpassungen in der Intensivpflege, höhere Vergütung für Podologen und Telematikinfrastruktur-Pflicht für Pflegeeinrichtungen ab Juli 2025.
Zum 1. Juli 2025 traten diverse wichtige Änderungen im Gesundheitswesen in Kraft. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die Richtlinie zur außerklinischen Intensivpflege (AKI) angepasst und eine permanente Ausnahmeregelung von der Potenzialerhebung für Bestandsfälle eingeführt. Alle neuen Patienten, die ab diesem Stichtag in die AKI aufgenommen werden, müssen jedoch weiterhin vor jeder Verordnung die Potenzialerhebung durchlaufen. Zudem wurden die Vergütungssätze für Podologen um 3,18 Prozent erhöht. Ab Oktober 2025 wird die Nagelspangenbehandlung einheitlich, ungeachtet des Spangentyps, verrechnet, und die Pauschale kann mehrfach täglich abgerechnet werden. Außerdem sind nun alle Pflegeeinrichtungen zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur verpflichtet, um einen sicheren und schnellen Austausch von medizinischen Daten zu gewährleisten. Schließlich fusionieren die Budgets für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege, wodurch insgesamt 3.539 Euro flexibel eingesetzt werden können. Quelle: aok.de
Entlastung für pflegende Angehörige: Optionen der Pflegeversicherung
Pflegende Angehörige können durch flexible Leistungen der Pflegeversicherung entlastet werden, etwa durch Pflegedienste oder Tagespflege – Beratung lohnt sich!
Pflegende Angehörige können durch flexible Leistungen der Pflegeversicherung entlastet werden, etwa durch Pflegedienste oder Tagespflege – Beratung lohnt sich!
Die Pflege von Angehörigen zu Hause stellt eine erhebliche Belastung dar, da sich viele verpflichtet fühlen, rund um die Uhr für sie da zu sein. Um Entlastung zu schaffen, bietet die gesetzliche Pflegeversicherung verschiedene Leistungen an, die kombiniert werden können. Ein Beispiel: Herr Müller mit Pflegegrad 3 erhält Pflegegeld und Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst. Sollte die Pflegeleistung nicht vollständig genutzt werden, kann eine Umwandlung in zusätzliche Entlastungsleistungen erfolgen. Zudem kann die Inanspruchnahme von Tages- oder Nachtpflegeeinrichtungen die Pflege erleichtern, ohne das Pflegegeld zu beeinflussen. Gerade bei steigendem Pflegeaufwand ist es ratsam, diese Optionen zu prüfen. Die Verbraucherzentrale betont die Bedeutung von Auszeiten, wie etwa durch Kurzzeitpflege in Einrichtungen, und empfiehlt, bei Fragen Pflegestützpunkte zu konsultieren. (Quelle: Verbraucherzentrale.de)
Neue Fördermittel zur Digitalisierung und Innovation im Mittelstand
Neue Fördermittel stärken Mittelstand: Unterstützung für Digitalisierung und Innovation durch Bund und KfW verbessert Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.
Neue Fördermittel stärken Mittelstand: Unterstützung für Digitalisierung und Innovation durch Bund und KfW verbessert Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen.
Das Bundesministerium der Finanzen und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie haben zusammen mit der KfW ein neues Förderangebot ins Leben gerufen, das die Digitalisierung und Innovationen im Mittelstand stärken soll. Diese Initiative soll Unternehmen dabei unterstützen, moderne Technologien besser zu nutzen und innovative Prozesse zu fördern, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Finanziert wird das Programm durch Fördermittel, die speziell für diese Zwecke bereitgestellt werden. Weitere Informationen zum Förderangebot sind auf der Webseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zu finden. (Quelle: Förderdatenbank des Bundes)
NeuroNation MED: Digitale Therapie bei Kognitionsstörungen jetzt Kassenleistung
NeuroNation MED: Digitale Therapie bei Kognitionsstörungen jetzt auf Kasse verordnungsfähig – Patienten profitieren kostenfrei von evidenzbasierter Behandlung.
NeuroNation MED: Digitale Therapie bei Kognitionsstörungen jetzt auf Kasse verordnungsfähig – Patienten profitieren kostenfrei von evidenzbasierter Behandlung.
Das Berliner Unternehmen Synaptikon hat berichtet, dass sein Programm NeuroNation MED, das zur Behandlung von leicht kognitiven Störungen konzipiert wurde, nun dauerhaft auf Kasse verordnungsfähig ist. Der Hersteller betont, dass das Programm leitlinienkonform und evidenzbasiert entwickelt wurde. Dies bedeutet, dass Patienten mit einer solchen Beeinträchtigung ab sofort von dieser digitalen Gesundheitsanwendung profitieren können, ohne die Kosten selbst tragen zu müssen. Diese Entwicklung könnte die Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit leichten kognitiven Störungen erheblich erweitern und ihnen den Zugang zu evidenzbasierten Therapiemethoden erleichtern. Solche digitalen Gesundheitsanwendungen werden zunehmend in die Routineversorgung integriert, was einer breiten Anerkennung der Technologie und ihrer Wirksamkeit in der Medizin Rechnung trägt, berichtete die „ÄrzteZeitung“.
Hauptstadtkongress: Digitalisierung der Pflege noch mit großen Lücken
Digitalisierungsmängel: Beim Hauptstadtkongress wurde deutlich, dass Pflegeeinrichtungen in Deutschland noch weit von einer umfassenden digitalen Vernetzung entfernt sind.
Digitalisierungsmängel: Beim Hauptstadtkongress wurde deutlich, dass Pflegeeinrichtungen in Deutschland noch weit von einer umfassenden digitalen Vernetzung entfernt sind.
Beim Hauptstadtkongress in Deutschland kam die Digitalisierung der pflegerischen Versorgung zur Sprache. Es wurde verdeutlicht, dass es bei wichtigen Aspekten wie dem Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) und den Digitalen Pflegeanwendungen (DiPA) noch erhebliche Fortschritte braucht. Trotz Bemühungen gibt es weiterhin Schwierigkeiten bei der Integration dieser technologischen Lösungen in den Pflegealltag. Vor allem die schleppende Implementierung der TI und die unvollständige Einbindung der DiPA stellen Herausforderungen dar, die es zu bewältigen gilt. Fachleute erörterten, dass diese Defizite zwingend behoben werden müssen, um die angestrebte umfassende Digitalisierung des Pflegesektors voranzutreiben. Die Plattform „aerztezeitung.de“ benennt diese Punkte als zentrale Baustellen der zukünftigen pflegerischen Digitalisierung in Deutschland.
Mangelernährung in Kliniken: DGG warnt vor Risiken für Patienten
Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie warnt: Viele Krankenhauspatienten erhalten zu wenig Nahrung, was ihre Genesung gefährdet und vor allem Ältere betrifft.
Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie warnt: Viele Krankenhauspatienten erhalten zu wenig Nahrung, was ihre Genesung gefährdet und vor allem Ältere betrifft.
Viele Patienten in deutschen Krankenhäusern erhalten nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (DGG) zu wenig Essen, was gravierende Folgen haben kann. Dieses Problem wurde in den vergangenen Jahren nicht ausreichend beachtet, sagte Kristin Häseler-Ouart, Sprecherin der Arbeitsgruppe „Ernährung und Stoffwechsel“ der DGG, der Deutschen Presse-Agentur laut Ärzte Zeitung. Sie erklärte, das Klinikessen liefere oft nicht die nötige Energie, die schwer kranke Patienten zur Erholung benötigen. Schwere Patienten verlieren häufig Gewicht und Muskelmasse nach Krankenhausaufenthalten, was das Risiko für Stürze und eingeschränkte Beweglichkeit erhöht. Besonders alte Menschen sind davon betroffen. Um dieser Mangelernährung entgegenzuwirken, werden manchen Patienten in den Kliniken kalorienreiche Zusatznahrungen verabreicht, wie sie manchmal im Fitnessstudio zu finden sind.
Experten ziehen gemischtes Fazit zur elektronischen Patientenakte in Berlin
Berlin. Experten ziehen sechs Monate nach Einführung der ePA in Berlin ein gemischtes Fazit, loben Fortschritte, sehen aber auch Verbesserungsbedarf.
Berlin. Experten ziehen sechs Monate nach Einführung der ePA in Berlin ein gemischtes Fazit, loben Fortschritte, sehen aber auch Verbesserungsbedarf.
Berlin. Sechs Monate nach Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) ziehen Experten auf dem Hauptstadtkongress ein gemischtes Fazit. Gematik-Geschäftsführer Dr. Florian Fuhrmann berichtet, dass inzwischen 70 Millionen ePAs eingerichtet worden sind, erkennt jedoch Verbesserungsbedarf an bestimmten Stellen an. Heinrich Wessels, IT-Berater, lobt die problemlose Umsetzung durch seinen PVS-Anbieter, während Dr. Sibylle Steiner von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung Kritik an den PVS-Herstellern wegen des noch nicht flächendeckenden Einsatzes des ePA-Moduls übt. Gynäkologe Dr. Waldemar Karl Funk und andere Experten weisen auf die immens wichtigen Supportleistungen der Hersteller hin. Sebastian Mörth aus Österreich bietet einen optimistischen Ausblick: Deutschland könne sich am Beispiel Österreichs orientieren, das in der Implementierung solcher Systeme bereits fortgeschritten ist. Bianca Kastl kritisiert die unflexiblen Fristenregelungen und betont die Bedeutung einer klaren, machbaren Zielsetzung. (Quelle: Ärzte Zeitung)
Sorgfältige Dosierung bei Schilddrüsenhormontherapie im Alter entscheidend
Eine exakte Dosierung von Schilddrüsenhormonen ist entscheidend, um bei älteren Patienten gesundheitliche Risiken durch Überbehandlung zu vermeiden.
Eine exakte Dosierung von Schilddrüsenhormonen ist entscheidend, um bei älteren Patienten gesundheitliche Risiken durch Überbehandlung zu vermeiden.
Die Vermeidung von Überbehandlungen mit Schilddrüsenhormonen ist ein zunehmendes Anliegen, da zu hohe Dosierungen negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben können. Zu viel L-Thyroxin kann nicht nur Herz und Kreislauf überlasten, sondern auch die Knochen schwächen. Gerade bei älteren Patienten sollte eine unnötige oder zu hoch dosierte Hormontherapie vermieden werden, um langfristige gesundheitliche Schäden zu verhindern. Quellen wie die Ärzte Zeitung betonen die Wichtigkeit einer sorgfältigen und individuell abgestimmten Dosierung, um Risiken zu minimieren.
SGLT-2-Inhibitoren senken Komplikationsrate bei Leberzirrhose
SGLT-2-Inhibitoren zeigen vielversprechendes Potenzial bei der Senkung der Komplikationsrate bei Leberzirrhose, so eine aktuelle Studie mit über 10.000 Teilnehmern.
SGLT-2-Inhibitoren zeigen vielversprechendes Potenzial bei der Senkung der Komplikationsrate bei Leberzirrhose, so eine aktuelle Studie mit über 10.000 Teilnehmern.
Eine aktuelle Studie hat untersucht, dass SGLT-2-Inhibitoren bei Leberzirrhose die Komplikationsrate senken können. Bisher wurden diese Medikamente vor allem wegen ihrer Vorteile bei Herzinsuffizienz und Diabetes geschätzt. Die neuen Ergebnisse weisen darauf hin, dass diese Wirkstoffe auch bei der oft unzureichenden Therapie von Leberzirrhose als Ergänzung nützlich sein könnten. Die Studie wurde mit über 10.000 Personen durchgeführt und zeigt ein vielversprechendes Potenzial dieser Medikamente in einem weiteren medizinischen Anwendungsbereich. Damit könnte ein bedeutender Beitrag zur verbesserten Versorgung von Leberzirrhosepatienten geleistet werden. Quelle: Ärzte Zeitung.
DiGA-Daten sollen in elektronische Patientenakte integriert werden
Digitale Gesundheitsanwendungen werden künftig in die ePA integriert, was Ärzten die Arbeit erleichtern soll, berichtet die Ärzte Zeitung.
Digitale Gesundheitsanwendungen werden künftig in die ePA integriert, was Ärzten die Arbeit erleichtern soll, berichtet die Ärzte Zeitung.
Die Daten aus Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) sollen zukünftig in die elektronische Patientenakte (ePA) integriert werden können, berichtet die Ärzte Zeitung. Bisher sind nur wenige Anbieter dieser Anwendungen an die Telematikinfrastruktur angebunden. Ein Hausarzt erklärt gegenüber dem Medium, wie ihm die Integration von DiGA-Daten in die ePA seine Arbeit erleichtert.
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